Auch das Schreiben "Fiducia supplicans" des vatikanischen Glaubenspräfekten Víctor Fernández von Dezember 2023 verbinde solche Segnungen mit Fürbitte und Gebet und empfehle, Elemente der Volksfrömmigkeit zu berücksichtigen, betonte Sautermeister, der an der Universität Bonn Moraltheologie lehrt.
Noch bis Sonntag treffen sich 30 000 Menschen in Würzburg zum Deutschen Katholikentag, feiern, beten und diskutieren gemeinsam: über die Zukunft der Demokratie, Krieg und Frieden, über den Glauben, KI und Klimaschutz. Auch Kirchenreformen werden ein Thema sein – und ausgerechnet kurz vor dem Katholikentag hat sich der Ton zwischen dem Vatikan in Rom und den deutschen Bischöfen wieder verschärft. Der Vatikan und die deutschen Bischöfe streiten pünktlich zum Katholikentag über offizielle Segensfeiern für Schwule und Lesben. Dabei verlangen die Deutschen von Rom nicht zu viel, findet der Theologe Jochen Sautermeister. Interview von Annette Zoch
@Ana W. HwangWas kann denn noch Gutes von der Kirche in Deutschland mit ihren Bischöfen kommen ... ? Wenig oder nichts ! Es ist immer noch der Geist Luthers, der in ihren Köpfen wirkt . Dem Modernismus und auch dem Profanen zugeneigt, trotzen sie dem Papst . Was soll da noch Glaube sein ? Es geht ihnen zu gut, so dass sie das Beten und den Glauben verloren und vergessen haben . Nein, das kann nicht gut gehen und früher hätte man einige der Bischöfe exkommuniziert ! Heute trotzen sie ohne Gefahr dem Papst, denn das Konzil hat ihnen große Macht gebracht .
"Der Bericht der Arbeitsgruppe 9 steht in grundlegendem Widerspruch zur katholischen Morallehre und untergräbt deren Anwendung auf das moralische Verhalten in vollem Umfang", schreibt Eijk
Der kürzlich veröffentlichte Bericht der Synodenstudiengruppe 9 des Vatikans über Homosexualität widerspricht der katholischen Lehre grundlegend, schreibt Kardinal Willem Eijk aus Utrecht, Niederlande, auf NcRegister.com (14. Mai). Seine wichtigsten Ideen. - Das unmittelbarste Problem ist die Behandlung von homosexuellen Beziehungen in dem Bericht. Er stellt Zeugnisse von Menschen mit homosexuellen Neigungen vor, ohne den moralischen Rahmen der Kirche zum Verständnis dieser Beziehungen darzustellen. - In dem Bericht heißt es, dass ein Zeuge "entdeckt hat, dass die Sünde an der Wurzel nicht in der (gleichgeschlechtlichen) Beziehung besteht, sondern in einem Mangel an Glauben an einen Gott, der unsere Erfüllung will". Die Autoren geben diese Behauptung ohne Korrektur oder Klarstellung wieder. - Die Argumentation dieses Zeugen ist grundlegend fehlerhaft. Homosexuelle Handlungen sind von Natur aus böse - ein fester Punkt der katholischen Lehre. Ein Christ, der sich auf solche Handlungen …Mehr
Heute hat Leo XIV. den 59-jährigen Weihbischof Michele Autuoro aus Neapel zum neuen Metropolitan-Erzbischof von Benevento, Italien, ernannt. Sein Mentor war der pro-homosexuelle Kardinal Domenico Battaglia von Neapel, der dafür bekannt ist, Homosexuellen die Füße zu waschen und Liturgien mit Transvestiten zu erlauben. "Todos, todos, todos" In einem Gespräch mit LaPorzione.it im November 2024 lobte Monsignore Autuoro die Kirche von Franziskus. Einige Zitate aus diesem Interview: - "Die Kirche ist eine große Baustelle - die Baustelle der Synode." - "Die Synode ist kein Abschluss, sie ist nur ein Anfang". - "Es gibt einen großen Wunsch nach Veränderung." - "Die Kirche hat nur einen Auftrag: alle Menschen zu erreichen." - "Die Kirche ist ein Bankett, das allen Völkern angeboten wird, an dem alle sitzen müssen und niemand ausgeschlossen werden darf." Migration / Anti-Grenz-Rhetorik Während seiner Zeit als Direktor von Missio (2013-2018) setzte er sich für die illegale Einwanderung ein …Mehr
Dennoch sei sie im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Kirchenoberhaupt. "Er ist natürlich kein Vergleich zu gewissen konservativen Vorgängern im Amt, das geht schon grundsätzlich in die richtige [pro-homosexuelle] Richtung. Aber da ist durchaus noch Luft nach oben, würde ich sagen."
Olivia Jones (56) wünscht sich von Papst Leo XIV. mehr Einsatz für queere Menschen. "Ich hätte gehofft, dass er etwas weltoffener ist. Er ist leider Gottes sehr traditionell. Ich hätte mir gewünscht, dass er sich stärker für queere Menschen einsetzt, mehr für Toleranz kämpft", sagte die Dragqueen der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Dennoch sei sie im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Kirchenoberhaupt. "Er ist natürlich kein Vergleich zu gewissen konservativen Vorgängern im Amt, das geht schon grundsätzlich in die richtige Richtung. Aber da ist durchaus noch Luft nach oben, würde ich sagen." Olivia Jones wurde 1969 in Norddeutschland geboren. Das ZDF hat jetzt ihre Lebensgeschichte verfilmt. Die Produktion wird am Mittwoch, den 13. Mai, von 20:15 Uhr bis 21:45 Uhr ausstrahlt. Sie erzählt die Lebensgeschichte von Oliver, der zu Olivia wird. (KNA)
Der Abschlussbericht der Studiengruppe Nr. 9 fördert eine „Exegese des Zweifels“ an der göttlichen Offenbarung und öffnet die Tür für einen „totalen moralischen Relativismus“, sagt Bischof Athanasius Schneider im Interview mit Diane Montagna, Substack, 12. Mai 2026. Autorisierte deutsche Übersetzung. Diane Montagna (DM): Exzellenz, wie war Ihre erste Reaktion auf den Abschlussbericht der Studiengruppe Nr. 9 und auf die Enthüllung, dass eines der beiden darin enthaltenen Zeugnisse von dem Mann verfasst wurde, über den die New York Times berichtete, als er einen Tag nach der Veröffentlichung von „Fiducia Supplicans“ sich von Pater James Martin SJ mit seinem gleichgeschlechtlichen Partner segnen ließ? +Athanasius Schneider (+AS): Mit der Veröffentlichung des Abschlussberichts der Studiengruppe Nr. 9 hat sich das Sekretariat der Bischofssynode dazu herabgelassen, die Propaganda einer globalen sexuellen Ideologie zu fördern, die weltweit in Politik und Medien aggressiv vorangetrieben wird …Mehr
The article is a strong critique of the public ministry of the Catholic exorcist Chad Ripperger and of the growing fascination with demonology in Catholic media. The author begins by describing her own past involvement in the occult and explains that this experience makes her deeply sensitive to how exorcism and demonic topics are discussed publicly. She argues that listening to or spreading alleged “insights” from demons is spiritually dangerous and harmful, especially for vulnerable people. Main points of the article: The author accuses Fr. Ripperger of frequently quoting demons and presenting information supposedly learned from them during exorcisms. She argues that this behavior contradicts Catholic Church guidelines, which instruct exorcists to avoid unnecessary dialogue with demons and to ask only limited questions directly related to the exorcism. She warns that presenting demonic statements as special knowledge creates a dangerous form of “secret wisdom” or spiritual sensationalism. …Mehr
It’s been decades since I emerged from the influence of the occult. That’s a rather long story of metanoia, and I’ve touched on it elsewhere. I mention it here to explain my particular interest in the growing public scandal of Fr. Chad Ripperger, which impacts not only the spiritual and psychological safety of Catholics, but also millions of non-Catholics who have seen him elevated by prominent media personalities such as Tucker Carlson, Shawn Ryan, and Matt Fradd. The title of this article is strongly worded, but it is not intended as clickbait. The disobedience of an exorcist should raise a legitimate alarm and be discussed earnestly as a threat to the holiness of precious souls. This I know because, while I don’t write as an expert on exorcism, involvement with the occult nearly led to my own spiritual and physical death. A former victim of divination-peddlers, I now feel an urgency to advocate for the vulnerable. If we are to accept a man’s authority to teach on the most important …
Häretisch.de zusperren wäre ein Anfang? Der Bischof warnte vor finanziellen Engpässen, denen die Kirche aktuell begegnen müsse: "Durch die Austritte müssen wir damit rechnen, in den kommenden zehn Jahren etwa ein Drittel weniger Einnahmen zu haben. Das bedeutet erhebliche Einschnitte und zwingt uns zu schwierigen Entscheidungen."
Der Limburger Bischof Georg Bätzing hat Frauen als existenziell bedeutend für die katholische Kirche bezeichnet. "Wenn wir die Frauen verlieren, ist die Kirche am Ende", sagte er am Sonntag im Interview des Online-Portals "mittelhessen.de". Bätzing führte aus, weil Frauen die Kirche und das religiöse Leben schon immer "ganz entscheidend" prägten, setze er sich dafür ein, "dass Frauen alle Möglichkeiten bekommen, an Gestaltung, Beratung und Leitung teilzuhaben". Im Bistum Limburg seien wichtige Schritte in diese Richtung unternommen worden. "So gibt es mittlerweile eine Frau in einer Funktion, die der des Generalvikars entspricht", sagte Bätzing. Der Generalvikar ist in der katholischen Kirche der Stellvertreter des Bischofs und leitet die Verwaltung in dessen Auftrag. Auch in anderen Leitungsbereichen trügen Frauen Verantwortung. "Das verändert uns und bereichert uns", betonte der Bischof. Sein Plädoyer: "Solange die sakramentale Weihe für Frauen nicht möglich ist, sollten wir diese …
Bätzings Problem ist schnell gelöst! Er soll seine leeren Kirchen der Piusbruderschaft verkaufen oder besser schenken. Diese Priester füllen die Kirchen wieder. Für seine Veranstaltungen konkurriert er chancenlos mit Opern und Theatern.
Mehr als zwanzig italienische Diözesen unterstützen 2026 sogenannte „inklusive“ Gebetswachen gegen Homophobie und Transphobie, an denen dieses Jahr mindestens zwölf italienische Bischöfe teilnehmen. Die Veranstaltungen werden von christlichen LGBT-Organisationen organisiert und finden häufig in Kirchen oder kirchlichen Einrichtungen statt.
Zwei Dutzend Mahnwachen für Homosexuelle sind in den italienischen Diözesen für Mai und Juni geplant, berichtet LaNuovaBq.it am 8. Mai. Eine Rekordzahl von zwölf italienischen Bischöfen führt den Vorsitz oder nimmt an diesen "Mahnwachen" teil, die darauf abzielen, "Homotransphobie zu überwinden". Im Jahr 2025 nahmen nur fünf Bischöfe an ähnlichen Veranstaltungen teil. Die Liste für 2026 lautet wie folgt: - Bischof Enrico Solmi von Parma, der am 5. Mai der "Gebetswache zur Überwindung von Angst und Diskriminierung" vorstand;- Bischof Antonio Napolioni von Cremona, der am 8. Mai einer Mahnwache in der Kirche San Giuseppe (Cambonino) vorstand; - Bischof Claudio Cipolla von Padua, der am 15. Mai an der Regenbogenvigil in der Kirche St. Bartholomäus der Apostel in Padua teilnehmen wird; - Bischof Nicolò Anselmi von Rimini, am 17. Mai; - der Erzbischof von Florenz, Gherardo Gambelli, der der diözesanen Vigil am 21. Mai in der Pfarrei Maria Ausiliatrice in Novoli vorstehen wird; - Der …Mehr
Die Evangelische Kirche enttäuscht mich immer wieder. Statt dem süßen Zamperl hätte ich an der Leine schon einen bellenden Kerl in Latex und mit Hundemaske erwartet.
Kardinal Robert Sarah sprach am 4. Mai mit La Nef über sein neues Interviewbuch. Die wichtigsten Zitate. Über Franziskus: "Es wäre ungerecht, einem Mann allein eine Krise zuzuschreiben, die ihm weitgehend vorausging. Ich hatte die Gelegenheit, unter vier Augen mit Papst Franziskus zu sprechen, um ihm in aller Bescheidenheit meine Bedenken mitzuteilen, dass die praktische Zweideutigkeit die Klarheit der Lehre verwischen könnte." Die Rückkehr des Heidentums in der Kirche: "Dieses Heidentum lässt sich an mehreren Anzeichen erkennen: dem schwindenden Sinn für Sünde, der Verlegenheit, die geoffenbarte Wahrheit zu bekräftigen, der Trivialisierung der Liturgie, der Faszination für weltliche Kategorien, dem Vergessen der übernatürlichen Aufgabe der Kirche. Wenn Gott nicht mehr an erster Stelle steht - auch innerhalb der Kirche -, dann verschlechtert sich alles andere." Anfälligkeit für den Zeitgeist: "Man glaubt schließlich, dass die Kirche besser gehört wird, wenn sie wie alle anderen …Mehr
Auch bei früheren Papstbesuchen wurde das Blutwunder registriert. Überliefert ist eine Verflüssigung beim Besuch von Pius IX. im Jahr 1848. Bei Johannes Paul II. 1979 und Benedikt XVI. 2007 blieb das Wunder aus. Papst Franziskus erlebte 2015 eine teilweise Verflüssigung.
>> Dazu zitiert Fernández mehrfach „Fiducia Supplicans“, also genau jenes Dokument, auf das sich die deutschen Bischöfe für ihren Regenbogensegen berufen, das in Wahrheit aber ausdrücklich verbietet, was sie tun. Entscheidend für die Ablehnung des Vatikans ist vor allem auch folgender Satz aus „Fiducia Supplicans“, auf den Fernández in seinem Brief hinweist: „Da die Kirche seit jeher nur solche sexuellen Beziehungen als sittlich erlaubt ansieht, die innerhalb der Ehe gelebt werden, ist sie nicht befugt, ihren liturgischen Segen zu erteilen, wenn dieser in irgendeiner Weise einer Verbindung, die sich als Ehe oder außereheliche sexuelle Praxis ausgibt, eine Form der sittlichen Legitimität verleihen könnte.“ Genau diese sittliche Legitimität gaukeln die deutschen Segensfeiern aber vor – gegen die Lehre der Kirche, den Willen des Papstes und zum Schaden der Seelen. >>