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Irapuato

Traditionell findet er am letzten Septemberwochenende statt, 2026 also am 27. September: der Welttag der Migranten und Flüchtlinge.
Impuls der Woche - Welttag des Migranten und Flüchtlings
26.09.2026
Morgen wird der Welttag des Migranten und Flüchtlings begangen. Bereits 1914 hatte Papst Benedikt XV. diesen Gedenktag eingeführt. Schon damals war klar: Flucht und Migration sind keine Randthemen. Vielmehr gehören sie zu den großen Wunden unserer Welt. Migranten - und besonders Menschen auf der Flucht - verlieren ihren geschützten Raum. Sie erfahren ein „Nicht-mehr-zuhause-Sein“. Wer flieht, lässt nicht nur ein Land zurück, sondern auch Beziehungen, Sicherheit, Sprache, Kultur - ein ganzes Leben. Die Bibel ist voll von solchen Fluchtgeschichten. Ja, sie beginnt sogar mit einer Fluchtgeschichte. Adam und Eva werden aus dem Paradies vertrieben. Es folgen weitere Erzählungen der Flucht: Abraham bricht auf in ein unbekanntes Land. Das Volk Israel flieht aus der Sklaverei in Ägypten und wandert viele Jahre durch eine große Wüste. Und im Neuen Testament müssen Maria und Josef mit dem neugeborenen Jesus nach Ägypten fliehen, um der Gewalt des Herodes zu entkommen. Und heute? Menschen fliehen vor Krieg, Hunger und Klimakatastrophen. Politik - besonders in den USA - macht Migranten oft systematisch zu Objekten von Abschreckung und Ausgrenzung: Menschen werden an Grenzen eingesperrt, abgeschoben, entrechtet, als Störung der „heilen Welt“ betrachtet und nicht als Menschen mit Würde und Geschichte behandelt. Gleichzeitig gibt es noch eine andere Dimension der Flucht: Sie ist nicht nur etwas, das „da draußen“ passiert. Es gibt auch eine innere Flucht - auch in uns ist Etwas häufig auf der Flucht - vor unseren Schwächen, vor Verletzungen, vor Schuld, vor der Wahrheit über uns selbst. Der Welttag des Migranten und Flüchtlings lädt uns deshalb zu einem doppelten Hinschauen ein: nach außen - auf die Menschen, die konkret auf der Flucht sind, und nach innen - auf das, was in uns selbst unruhig, suchend, flüchtend ist. Gott ruft uns, unsere Herzen nicht zu verschließen - weder vor den Menschen, die Schutz brauchen, noch vor den eigenen inneren Fluchtbewegungen. Ihr Rainer Woelki Erzbischof von Köln

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Alfredus .

@Irapuato Schöne Worte, christliche Worte ... ! Auf der Flucht sind viele auf der Welt, ein weltweites Problem, dem man nicht mit dem Herzen hel -fen kann, sondern mit Vernunft und Weitblick, sonst heißt es bald : ... die Wanne ist voll und geht unter ! Genau so schlimm ist es, wenn der Mensch selber vor sich flieht, in Lärm, Tanz, Vergnügen und Einsamkeit . Viele Men- schen fliehen, wenn sie etwas von Gott oder Kirche hören, viele bekommen sogar eine Art Angst und wollen nichts davon hören . Aber irgendwann ist ein Ausweichen nicht mehr möglich und der Mensch wird mit einer Realität überrascht, die alle Zweifel durch eine große Wahrheit vergehen läßt ... !

Irapuato

"Charity begins at home."