Brigitte Bardot war keine praktizierende Katholikin - Beerdigung mit profaner Musik
Am 17. Januar veröffentlichte Jeanne Smits auf LifeSiteNews.com einen Nachruf, in dem sie Journalisten korrigierte, die sich einseitig auf ein Interview aus dem Jahr 2024 bezogen hatten, in dem sich Bardot als 'Traditionalistin' bezeichnete und an die Messe ihrer Kindheit erinnerte.
Das ewige Leben leugnen
Bardot war keine praktizierende Katholikin. Obwohl sie sich selbst als gläubig bezeichnete, schrieb sie 2018 in ihrer Autobiographie Larmes de combat (Tränen des Kampfes ): "Es ist das Leben nach dem Tod, das schrecklich ist; was aus dem Körper wird, ist schmutzig. Ich weiß nicht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Ich weiß es nicht, und ich hoffe es auch nicht unbedingt. Was für ein Chaos könnte uns auf der anderen Seite erwarten? Wir könnten genauso gut schlafen. Für immer..."
Nachdem sie der Kirche den Rücken gekehrt hatte, ließ sie dennoch auf ihrem Anwesen La Madrague eine kleine Kapelle zu Ehren der Jungfrau Maria errichten. Sie sagte über sie: "Sie hat mich in meinem Leben sehr beschützt, sonst wäre ich nicht mehr hier."
Bardots unglückliches Erbe
Die Schauspielerin spielte eine Schlüsselrolle bei der Popularisierung der sexuellen Revolution in vielen Ländern der Welt. Sie verkörperte Sinnlichkeit, Libertinage und die sexuelle Revolution.
Zu ihrem tragischen Leben gehörten zwei angebliche Abtreibungen in der Schweiz (im Alter von 17 Jahren), mehrere Ehen und Scheidungen sowie mehrere Selbstmordversuche (1960 schlitzte sie sich die Pulsadern auf und starb fast).
Bardot hörte nie auf, die Mutterschaft zu verunglimpfen: "Es war wie ein Tumor, der sich von mir ernährt hatte, den ich in meinem geschwollenen Fleisch trug und nur auf den gesegneten Moment wartete, in dem er mich endlich loswerden würde", schrieb sie 1995 in ihrer Autobiografie. Sie hätte es vorgezogen, "einen kleinen Hund zu gebären", sagte die Tierschützerin.
Als öffentliche Person hat sie sich stets für eine legale Abtreibung ausgesprochen.
Bardot unterstützte auch den Front National und lehnte den Islam ab. Marine Le Pen nahm an ihrer Beerdigung teil, während dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron gesagt wurde, er sei nicht willkommen.
Bild: © wikipedia CC BY-SA, AI-Übersetzung